Tourette-Sprechstunde

Die Spezialsprechstunde für die Tourette-Erkrankung befindet sich in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Charité Campus Mitte (Leitung: Prof. Dr. med. Dr. phil. A. Heinz) und ist dort ein Angebot der Hochschulambulanz (Leitung: Prof. Dr. A. Ströhle). Sie versteht sich als Angebot für erwachsene Menschen, bei denen eine Tic-Störung oder ein Tourette-Syndrom besteht oder vermutet wird.

Unter Tics werden unwillkürliche Zuckungen oder Lautäußerungen verstanden. Je nach Art der Tic-Störung treten diese einzeln oder kombiniert auf. Die Diagnose einer Tic-Erkrankung erfolgt klinisch anhand der Krankengeschichte und des Untersuchungsbefundes. Daher ist eine persönliche Vorstellung die unabdingbare Voraussetzung für eine korrekte diagnostische Einordnung.

Im Verlauf können wir Sie bezüglich der Tourette-Erkrankung beraten und – sollte keine anderweitige fachärztliche Behandlung möglich sein – auch ambulant behandeln. In schwierigen Fällen kann auch eine Behandlung im Rahmen unserer voll- und teilstationären Angebote erfolgen. Komorbide psychiatrische Störungen werden hierbei selbstverständlich berücksichtigt.

Auf Grund der zum Teil schwierigen Abgrenzung einer Tic-Erkrankung von anderen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialsprechstunden für Bewegungsstörungen der Klinik für Neurologie am Campus Virchow Klinikum und am Campus Benjamin Franklin. Weiterhin kooperieren wir im Rahmen von Forschungsfragen mit dem Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin sowie weiteren Universitäten.

 

Terminvereinbarung: Tel. +49 30 450 517 095 (Montag - Freitag 9.00 - 16.00h) / tourette(at)charite.de

Leitung der Sprechstunde: Dr. Walter de Millas, Facharzt für Nervenheilkunde, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Veranstaltungen 2015

 I. Berliner Tourette-Symposium

 

 

Team

Prof. Dr. Andreas Ströhle
Dr. med. Walter de Millas